Diktatkönigin



Heimat

bett

So schön die Reisen auch sind, die man tut, manchmal gehen Dinge schief und man wünscht sich nach Hause. So für kurze Momente.

Dann ist man auf den Weg dorthin und weil man auf dem Weg ja immernoch auf der Reise ist, merkt man erst, dass man daheim ist, wenn man wieder in alten Gewohnheiten steckt, so als sei man nie weggewesen.
Schlüssel rein, Tür auf, Jacke ins Eck, hallo ihr lieben, alten, unnützen Gewohnheiten. Wo war ich denn noch gleich? Das geht wirklich fix.

Wie schön es ist zuhause zu sein, merkt man besonders dann, wenn man müde ist. Weil man sich selbst Tee und dicke Pullis besorgen kann, weil man nicht Rücksicht nehmen muss, auch nicht auf sich selbst. Und so viel Platz. So viel Musik, gar Gesang! Wer will denn jetzt schon schlafen gehen, das Ruhen im Zug war fairly enough, don’t you think?

Meine Stadt hat mich gut empfangen, mit der vertrauten Aussicht auf bekannte Häuser, während ich in der U-Bahn von der Diskussion zweier alter (und ich meine wirklich alt) Männer über Religion begleitet wurde; einer mit der Bibel in der Hand, der andere wiederholt beteuernd: „Die römisch katholische Kirche ist eine Lügenkirche!“ Herzallerliebst und albern.

Wo war ich? Morgen…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: