Diktatkönigin



Ich hab heut‘ Nacht geträumet III

…wohl ein’ge bunte Träum‘.

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Vieles vergessen, vieles ob der Intimität verschlüsselt:

30. Dezember – Juni

Eigentlich ist nur ein Bild übrig geblieben aus einem sehr spannenden und aufregenden Traum: In einer Dachwohnung stehe ich, bin eigentlich nicht ich selbst, sondern ein Mädchen in einer Familie irgendwann im 19. Jahrhundert, in London vielleicht. Aus den kleinen Fenstern sieht man deutlich – die Stadt brennt. Überall glühende rote Haufen und Kreise.

31. Dezember – Juli

Uiuiui. Drei Episoden wollte ich mir merken, sie habe ich beim Aufwachen mit einem Lasso einfangen, damit sie mir nicht verloren gehen.
1. Okay, die erste ging beim Verfassen dieses Textes doch verloren. Irgendwas mit B. Oder Fahrradfahren. Ach, ich hab ehrlich keine Ahnung mehr. Schade.
(Wobei – U-Bahnfahren im Wasser quer über einen Fluss hinweg, das könnte was sein.)
2. Das war öbszön, irgendwie. Eine Ausstellung. Junge Mädchen, die Freundschaften mit ? haben. Fragezeichen – ich weiß es nicht mehr. Nagut, eigentlich war es nicht obszön, fühlte sich aber im Kontext des Traumes so an. Weil ich jemand Bestimmtem begegnete und das Ausgestellte, das im Traum negativ bzw. obszön dargestellt wurde, uns wiederspiegelte.
Antigone. Autsch.
3. Auf einem Konzert von Scooter. PUR sollte die nachfolgende Band sein. Die Halle leert sich und ich unterhalte mich noch mit dem Sänger und Freunden. Plötzlich zeigt mir jemand, dass der Sänger von PUR schon da ist, in der Mitte der Halle, und sich einspielt. Ich gehe hin, sehe neugierig zu, bin verzückt, denn PUR ist so etwas wie eine Kindheitserinnerung. Ich laufe nah am Sänger vorbei, verfange mich mit dem Fuß in einem Kabel seiner E-Gitarre und stolpere. Er schimpft, wird richtig ausfallend und ich gehe gehe weg, beschämt. Etwas später bekomme ich mit, wie seine Mutter ihn ermahnt und mit ihm schimpft, dass er so nicht mit den Leuten umgehen dürfe und dass sein Verhalten mir gegenüber weder freundlich, noch höflich war.

1. Januar – August

Im Laufe des Tages ging der Traum mehr und mehr verloren. Sicher ist jedenfalls, dass wir unser alljährliches Orchesterkonzert hatten, ich hatte vergessen, unseren Nachbarn Bescheid zu sagen und bei den Vorbereitungen ging einiges schief. Hatte ich meine Geige? Unser Dirigent schickte mich zu sechs oder acht paar Schuhen, ich sollte ein paar anziehen. Sie sahen alle aus wie Bowlingschuhe, aber bunt, knallig und seltsam. Auf den Packungen daneben stand 41, meine Größe. Beim Probieren sah ich, sie waren alle in 38 oder 39. Ich kam nicht hinein. Warum ich sie aber anziehen wollte, sollte, wusste, weiß ich nicht mehr.

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