Diktatkönigin


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Nachgedacht.

Ich denke viel nach in der letzten Zeit. Vor allem beobachte ich mich. Dieses längere und sehr sonnige Wochenende bot viel Gelegenheit dazu.
Es ging mir sehr viel besser. Ich konnte viel tun, nützliche Dinge. Balkon schrubben. Töpfe mit Erde füllen und Samen darauf. Dabei die ganze Zeit die Sonne im Rücken und im Gesicht. Es war schön, dass es so hell und warm war. Meine Wangen glühten.
Viele Mails geschrieben, ein Balkonfenster geputzt und so hausarbeitige Aufgaben gemacht. Ein wenig wunderte ich mich, wo denn die Traurigkeit und Müdigkeit hin war. Weg? Das wäre ja prima.

Während ich etwas anderes gesucht habe, fiel mir etwas auf, nämlich meine Blogeinträge von vor etwa einem Jahr. Exakt das gleiche Problem. Ich hab’s viel zu spät gemerkt, erst Ende Mai, als nix mehr ging. Und dann das Schuljahr wiederholt. Weil nix mehr ging. Das geht nicht nochmal.

Es ist nicht weg, das hab ich gestern Abend gemerkt. Hab an der S-Bahn Station zu weinen angefangen und mich verwünscht.

Ich kann so fröhlich sein, und aufmerksam, mit anderen und tanzen. Mich freuen auf und freuen über. Und dann diese Traurigkeit. Sog saugt. Zieht, als ob es kein Morgen gäbe und man wünscht, dass es kein Morgen gäbe. Und wenn der Morgen doch kommt und schön ist, dann glaub ich, dass da nie was war. Übersehe, dass es wiederkommt.
Ich hab so überhaupt keine Kontrolle darüber.

Wenn ich aber aufpasse und es nicht unterschätze, auch wenn’s mir prima geht, vielleicht hilft das ja.

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