Diktatkönigin



Nicht alles, was man schreibt, ist was ist.

Morgens verglimmt das Lichterkettennetz feiner als bei Sonnenlicht. Der Adventskranz residiert auf einer bestickten Decke, motivisch passend. Es gefällt ihm gut. So ruhig wie ich jetzt bin, will ich immer sein.
Wenn ich mich umsehe, den Blick von links nach rechts durch das Zimmer drehe, vom aufgeräumten Bett (quer, mit dem Rücken am Kissen zur Heizung) in den aufgeräumten Raum: ich bin reich beschenkt. Sogar meine lausbefallenen Rosen wachsen wieder.
Und Erinnerungen an den Abend vor der ruhigen Nacht; dass eine schwere Tüte Mandarinen darauf wartet, gegessen zu werden, ich werde sie alle essen, jedes Kilo durch meine Verdauung; dass meine Mutter mir vorlas und mir in ihrem Vorlesen erst ihr Akzent aufgefallen ist, vor allem das Rrrr. Wo kommt das denn her?

Das machen wir mit dem Tag – Atmen üben. Denken üben. Shhh.
Ob man kann, wird man sehen, wenn man kann. Aber: Muss man können?

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