Diktatkönigin



Ein Blick unter’s Jahr.

Von der wunderbaren Anke Gröner übernommen.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Einfach so. Das erste Mal über den Bauch gestrichen und das Gefühl gehabt, richtig schlank zu sein.

2. Haare länger oder kürzer?
Im März den Schopf zur Glatze rasiert, seitdem wachsen sie wieder.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger, bestimmt. Kann manchmal die Tafelaufschriften nicht lesen.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Weniger, aber es mangelt an nichts.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Hm. Weniger? Mehr? Ich hab keine Ahnung.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger. Das Fahrrad ist weg und sonst ist Bewegung nicht so meins. Andererseits… Spaziergänge!

7. Der hirnrissigste Plan?
Hallo Größenwahn, so ’ne Geigensache vielleicht. Das zeigt sich nach den Ferien. Hoffentlich ist es kein all zu hirnrissiger Plan, bitte.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich Spießerkind hab’s nicht so mit Gefahr. Leichtsinnigkeit und Naivität gerne, aber Gefahr, nee, da war dieses Jahr nix.

9. Der beste Sex?
Äh ja. Ich hab meinen Spaß.

10. Die teuerste Anschaffung?
Zählen Büchereischulden? Nein, ich hab’s: Ein Diktiergerät. Das ich natürlich verloren habe. Und der perfekte Mp3-Player mit der Freeze-Macke. Den habe ich einer beklauten Freundin geschenkt. Brauchjanixhaballesschon.

11. Das leckerste Essen?
Gab’s beim Literaturfamilienabendessen des Open Mike am Vorabend desselben. Die umwickelten Feigen da. Also die Idee, so simpel und so ui. Blumen essen in lecker.

12. Das beeindruckendste Buch?
Ja, Bücher. Jetzt wird’s peinlich. Mit mir und dem Lesen ist es im Moment nämlich nicht so. An einer Hand kann ich die Bücher abzählen, die ich dieses Jahr gelesen habe, Schullektüre eingeschlossen. Die Weihnachtsgeschichte hab ich zwar nur angefangen, bin aber beeindruckt, wie genau Dickens sich am Muppetsfilm orientiert.

13. Der ergreifendste Film?
„Dancer in the Dark“, bestimmt, weil es der letzte Film war, den ich gesehen habe und ich eh gerade auf so einem Börk-Trip bin. (Ja, doch, passt. Ist schon ein ergreifender Film.)

14. Die beste CD?
Die historischen Hörszenen (von mir geschnitten und mit Musik versehen), mit der mein Geschichtsleistungskurs einen fetten Wettbewerb gewonnen hat. Erster Platz!

15. Das schönste Konzert?
Das Anfangs- und Endkonzert des lettischen Liederfestes „Dziesmu un Deju Svetki“ und die dazugehörigen Generalproben. Darf ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten, es folgt eine kurze Videounterbrechung:

In fünf Jahren findet es wieder statt. (Gleich danach kommt in meiner Wertung der stuuundenlange Chorwettbewerb des Liederfestes, mit anschließendem Tanz und allgemeinem Gesang. Das Konzert in den Straßenbahn nach den Aufführungen. Und sowieso alles mit Volksmusik. Erst recht, wenn ich selbst mitspielen durfte.)

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Über mich selbst nachgrübeln.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
meinen Freunden.

18. Vorherrschendes Gefühl 2008?
Mir geht’s nicht so gut.

19. 2008 zum ersten Mal getan?
Glatze, wie gesagt. Da glüht das Köpfchen ganz schön.
Nachteil: Die Fragen dazu haben entweder mit Politik oder mit Krankheit zu tun.
Vorteil: Bin noch nie soviel gestreichelt worden.
Auf einer Lesung eigene Texte vorgetragen. Und das gleich dreimal.
Hilfe gesucht und gefunden. Aufgefangen werden.

20. 2008 nach langer Zeit wieder getan?
Weihnachten zuhause gefeiert. Schön.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Mit der Ausarbeitung meines Reiseberichts solange zu warten. #Last-minute-land
Natürlich auch das ganze Verlieren von Zeug. Jacke, Handy, Brille, Diktiergerät, fremde Schlüssel, Stifte.
Ach, noch ein drittes? Na, dann sagen wir, diese blöde Krankheit da. Aber die kriegen wir weg.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass am Ende alles gut wird, immer wieder. Weil es, wenn es nicht gut ist, noch nicht das Ende ist.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Komplimente vielleicht. Sowas kann ich gut.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der schönste selbstgebastelte Adventskalender, den Papierhände und Herz je zustande gebracht haben. Jeder gute Zuspruch, jedes anerkennende Wort.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Wenn ich dir mit etwas helfen kann, dann sag Bescheid. (Weil er so oft kam, so ernst gemeint.)

Und: Dein Text hat mich zum Weinen gebracht.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Danke. (Auch nicht selten. Und schön heißt hier wichtig.)

27. 2008 war mit einem Wort …?
Viel.

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Trackbacks & Pingbacks

  1. zeitrafferin » Julia Seeliger » Jahresend-Stöckchen pingbacked - 8 years, 9 months ago
  2. 2008 in 27 Antworten. « glitteringclouds.com pingbacked - 8 years, 9 months ago

Kommentare

  1. * Anke says:

    „… bin aber beeindruckt, wie genau Dickens sich am Muppetsfilm orientiert.“ Kommt auf meine Liste der besten Sätze des Jahres.

    | Antwort Verfasst 8 years, 9 months ago


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