Diktatkönigin



Rauhnächte – Oktober

Eine Hochzeitsfeier/Geburtstagsfeier oder das Fest zum neugebauten Haus. Ein Haus wie ein weißer Dampfer auf dem Mississippi, halb an den Berg gebaut, halb an einen Fluss mit Steg. Ebenso gigantisch wie ein Mississippi-Dampfer, vielleicht sogar mehr, denn es gibt eine U-Bahn, die durch die verschiedenen Teile des Hauses fährt.
Meine Mutter trifft rumänische Verwandte, die ich noch nie gesehen habe, ich höre Menschen Schwedisch sprechen. Der Mann, der das Haus gebaut hat und mit dem ich befreundet bin, steht auf einem Balkon und wird von allen Gästen besungen. Er lacht und freut sich, ist sehr gerührt.
Ich treffe eine Schulfreundin, wir wollen gemeinsam essen. Später ist sie eine andere Schulfreundin, wir wollen zum Schlafen auf ihr Zimmer (das Haus wird für alle Gäste auch zum Hotel), aber das teilt sie sich mit alten Tanten, die früh aufstehen wollen. Ob wir nicht in ein anderes Zimmer? Nein, die seien alle reserviert, sagt sie.
Dann besuche ich jemanden und das ist wirklich ein Abenteuer. Botschaften in fingernagelgroßem dunkelgrünen Geschenkpapier spielen eine Rolle und führen zu Verwirrung. Altbauwohnung, ein schönes Gesicht, zwei Mädchen, die sich einen fahrlässigen Spaß erlauben. Ich versuche, ihn gutzumachen, den Spaß, gerate in noch größere Verwirrung. Aber das ist in Ordnung. Das Gesicht ist schön und lächelt.

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