Diktatkönigin



Blick zurück ins alte Jahr

2008

1. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Mit dem Abitur. Entweder vergessen zu essen, oder für’s Essen zu sehr stressen lassen, oder das Gegessene schnell verbraucht.

2. Haare länger oder kürzer?
Länger. Über die Schulter hinaus. Am Silvesterabend noch Komplimente dafür bekommen, wie viel besser mir langes Haar stehe. Auch der Sommerpony wächst jetzt raus, kann ihn mir bald hinter die Ohren klemmen.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger. Es macht etwas aus, wenn die Brille fehlt. (Vorsatz für’s neue Jahr: Die Mitfahrgelegenheit, in der ich sie vergaß, darum bitten, sie mir zu schicken.)

4. Mehr Kohle oder weniger?
Erst mehr, dann weniger. Zum Schluss wieder mehr, aber das gehört bald anderen Abnehmern und reicht bei weitem nicht.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr ausgegeben. All das, was mehr war, für den Umzug zum Beispiel. Und Bücher. Oh my goodness, Bücher!

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr bewegt, denn ich gehe viel zu Fuß. Fahrkartengeiz und weil ich es kann. Also, weil alles nun so nah beieinander liegt.

7. Der hirnrissigste Plan?

Vom Ostend ins Westend zu laufen ohne auf die Stadtkarte geguckt zu haben. Mehr fällt mir nicht ein.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Im Sommer mit den Tabletten aufhören, weil der Schachtelinhalt ein Ende nahm und ich Praxisgebühr sparen wollte. Stupid & dangerous & stupid & careless & dangerous & stupid.

9. Der beste Sex?
In meinem Kopf. Aber verdammt gut.

10. Die teuerste Anschaffung?
In Geldmenge: die Schulden bei der Deutschen Bahn, nachdem ein Anwahltsdrohbrief kam. Wovon ich jetzt noch etwas habe: neue Möbel, u.a. Sessel, Barhocker, Bücherregale und als Teuerstes ein Tisch. (ein Tisch!)

11. Das leckerste Essen?
Alles, immer, wenn ich hungrig war. Immer, wenn ich Gelegenheit hatte mich vollzustopfen. Aber besonders lecker, weil exquisit und feine Mahlzeit für den Sommer, nach Tanzen und bei Festen: Datteln mit Frischkäsefüllung, Honig und darauf Minze. Gaumenkuss.

12. Das beeindruckendste Buch?
Gezählt: es waren dieses Jahr ungefähr 70. Ein paar mehr, aber ich habe einige nicht ganz gelesen. Das macht die Auswahl schwer.
Nennen und empfehlen und herzen will ich Oktober und wer wir selbst sind von Peter Kurzeck. Erst im dritten Oktober, seit es bei mir wohnt, habe ich geschafft, es zu lesen. So, als hätte ich mir guten Kuchen für den Schluss aufgehoben, als ob er so länger hielte. Es war bester Frankfurter Kranz; ich zehre immer noch davon.

13. Der ergreifendste Film?
Bestimmt ein Internetvideo. Didn’t keep track of it.

14. Die beste CD?
CD?

15. Das schönste Konzert?

Violinkonzert in d-moll für zwei Geigen und Streichorchester von Vivaldi. Ich als zweite Sologeige, beim Schulkonzert. Das war groß. Nicht weil es gut war, sondern weil es unmöglich schien.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Büchern, im Bett von Freunden und damit, zu atmen.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
Freunden, im Sonnenlicht und damit, zu umarmen.

18. Vorherrschendes Gefühl 2009?
Vorfreude und Neugier.

19. 2009 zum ersten Mal getan?
Ein Brautkleid getragen.
In einer Dunkelkammer Fotos entwickelt.
Die Augen geschlossen und vor Publikum gesungen.

20. 2009 nach langer Zeit wieder getan?
Mir ein Pony geschnitten.
Nur für mich und mein Vergnügen gelesen.
Wieder Kontakt mit den Großeltern aufgenommen.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Zweimal die Abiturklausur in Geschichte zu schreiben.
Den ein oder anderen (ungelösten) Konflikt.
Mein verlorenes Mobiltelefon.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass Noten keine Aussagekraft haben, nicht wichtig sind, später vergessen sein werden und natürlich, dass Leistungsdenken stinkt. Nach Gülle. Uargh.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Mit allen zusammen ein Paket, um P. zu zeigen, dass wir ihn nicht vergessen haben, dass wir an ihn denken und er fehlt.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Dass ein Teil eines Textes von mir gedruckt und bei den Abreißgedichten im Foyer des Literaturhauses aufgehängt wurde.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Du bist richtig aufgeblüht. und Du siehst sehr glücklich aus. (Weil es stimmte.)

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
In Gedanken: Ich mag dich sehr. (Verschiedene Adressaten)

27. 2009 war mit einem Wort …?

Leuchtend. (Vielfarbig)

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